Ein voller Erfolg: Unser Update zum Smart-City-Berlin-Projekt am Ernst-Reuter-Platz

Posted on September 4, 2017

Das Smart-City-Berlin-Projekt in Charlottenburg ist erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin sowie dem IT-Dienstleister CISCO haben wir rund um den Ernst-Reuter-Platz ein umfangreiches Videoanalyse-Projekt umgesetzt, über dessen Auftakt wir bereits im Februar berichteten. Ziel des Projekts war es, mittels automatisierter Videoüberwachungstechnik aufschlussreiche Daten über den Fahrzeugverkehr zu erheben. Mithilfe der gewonnenen Informationen ist eine umfangreiche Datenbasis entstanden, die nun für Forschungszwecke und zur Entwicklung von smarten Verkehrskonzepten genutzt wird.

Die Erhebung aufschlussreicher Verkehrsdaten mittels Videoüberwachung

Wie kann der Straßenverkehr in Berlin ressourcenschonender gestaltet werden und wie lassen sich intelligente Verkehrskonzepte effizient umsetzen? Das sind wichtige Fragen, denen sich das Projekt Smart City Berlin angenommen hat. Als Facherrichter für professionelle Videoüberwachung wurden wir damit beauftragt, an spezifischen Punkten des Verkehrsknotens Ernst-Reuter-Platz zuverlässige Kameratechnik aufzustellen. Die Videosysteme wurden mit hochmoderner Videoanalysesoftware ausgestattet und haben über den gesamten Projektzeitraum hinweg spannende Daten über den Straßenverkehr gesammelt. Die gewonnenen Echtzeit-Daten wurden auf sicherem Wege in einer geschützten Datenbank gespeichert und stehen nun renommierten Wissenschaftlern und Technik-Experten als Informationsgrundlage zur Verfügung.

Unter anderem wurde folgende Daten erhoben:

  • Fahrzeugtypen (z. B. Lkw, Bus, Pkw)
  • Befahren der Zufahrtsstraßen zum Ernst-Reuter-Platz
  • Verkehrsaufkommen bei Tag, Nacht und unterschiedlichen Wetterlagen

Datenschutzkonforme Videoüberwachung dank intelligenter Analysesoftware

Natürlich wurde über den gesamten Zeitraum des Smart-City-Berlin-Projekts hinweg großer Wert auf das Thema Datenschutz gelegt. So haben wir von GRAEF Videoüberwachung alle Kameras unter anderem mit dem KiwiVision Privacy Protector von KiwiSecurity ausgestattet. Der weltweit einzigartige Videoanalysefilter macht alle personenbezogenen Details in Kamerabildern vollautomatisch unkenntlich. So konnten wir den Straßenverkehr filmen, ohne die Privatsphäre von Passanten und Verkehrsteilnehmern zu verletzen.

Übrigens: Aufgrund des großen Erfolgs des Projekts haben wir gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin beschlossen, an einem weiteren Standort fortzufahren. Demnächst geht es am knapp zwei Kilometer entfernten Großen Stern in die nächste Runde. Weitere Infos folgen in Kürze!

Foto: till beck / Adobe Stock